JAK-Selektivität und Auswirkung auf Zytokin-Signalhemmung bei klinischen RA-Dosen

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Studie: JAK-Selektivität und Auswirkung auf die Zytokin-Signalhemmung im Zusammenhang mit Filgotinib

Laut dieser Studie von Astrid Clarke, et al. zeigten Filgotinib (200 mg) und die anderen JAK-Inhibitoren eine starke Hemmung der IFNα- und IL-6-Reaktionen, die über JAK1/TYK2 und JAK1/JAK2 signalisiert werden. Dies geht mit ihrer Wirksamkeit bei RA Hand in Hand. Filgotinib (200 mg) zeigte außerdem ein differenziertes pharmakologisches Profil mit einer geringeren Hemmung als andere JAK-Inhibitoren auf die JAK1-vermittelte IFNγ- und (IL-2, IL-4, IL-15) über JAK1/JAK2 und JAK1/JAK3 sowie die JAK2-vermittelte G-CSF- und GM-CSF-Signalisierung über JAK2/TYK2 und JAK2/JAK2. Was lässt sich daraus nun ableiten? Die einzigartige pharmakologische Aktivität von Filgotinib (200 mg) könnte eine vergleichbare Wirksamkeit erzielen – mit geringeren Auswirkungen auf eine von der JAK2- und JAK3-Signalisierung abhängigen Untergruppe von homöostatischen Immunfunktionen als die anderen zugelassenen JAK-Inhibitoren.

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